Hundetraining – Lohnt es sich? Ist mein Hund geeignet?

Ziel eines Hundetrainings ist es, den Hund so zu trainieren, dass er dem Menschen Sicherheit und Schutz bieten kann. Der Hund hat als Nachfahre des Wolfes ein natürliches Bedürfnis, sein Rudel zu beschützen. Hier setzt das Hundesicherheitstraining an.
Bei einem Hundetraining geht die Sicherheit vor Allem anderen. Im Hundetraining geht der Trainer mit dem Hund eine Kooperation ein, die auf Vertrauen beruht. Dieses Vertrauen darf niemals zerstört oder gestört werden.

Ist ein Hundetraining als Schutz vor Angriffen sinnvoll?

In der heutigen Zeit ist ein Hundesicherheitstraining absolut sinnvoll. Die Kriminalitätsrate hat in den letzten Jahren erheblich zu genommen. Menschen, die sich einen Hund halten, tun dies zum Teil auch aus Sicherheitsaspekten, um sich, ihre Familie oder ihr Eigenheim zu schützen. Der Hund präsentiert sich allerdings nicht nur als Schutzfaktor im Training, sondern der Halter lernt auch viel vom Hund über seine Verhaltensweisen und seine Grenzen. Das Miteinander wird gestärkt und gefördert. Es findet eine Kommunikation zwischen beiden Partnern beziehungsweise Trainingsteilnehmern statt.

Welche Hunde sind für ein Hundesicherheitstraining geeignet?

Für ein Hundesicherheitstraining eignen sich grundsätzlich ruhige Hunde mit einem ausgeglichenem Wesen und geringem Aggressionspotential.

Was lernen die Hunde im Hundesicherheitstraining?

Insbesondere für Kinder ist ein Hundesicherheitstraining interessant. Sie lernen die Sprache des Hundes besser zu verstehen. Sie lernen, wann der Hund seine Ruhe braucht, sich gestresst oder bedroht fühlt. 60 Prozent aller Bissunfälle sind bei Kindern zwischen fünf und neun Jahren angesiedelt. Besonders häufig sind Jungen betroffen, da sie sehr stürmisch sind. Die meisten Kinder interpretieren gefletschte Zähne eines Hundes als Lächeln. Hier ist Aufklärung wichtig und lebensrettend. Die Signale des Hundes müssen verstanden werden, auch aus tierschutzrechtlichen Gründen. Ein harmonisches Zusammenleben zwischen Kind und Hund kann nur aktiv gestaltet werden, wenn auf beide Parteien Rücksicht genommen wird. Regeln für ein friedliches Zusammenleben lernen Kinder und Hunde ganz schnell in einem Hundesicherheitstraining.

Soll der Hund beruflich als Wachhund im Sicherheitsdienst oder als Polizeihund eingesetzt werden, erhält er ein spezielles Sicherheitstraining. Der Hund wird zur Waffe ausgebildet, um den Menschen Sicherheit und Schutz zu bieten. Er muss auf Kommando reagieren können bzw. auch wieder vom Feind ablassen können.

Neben der Wachhundeausbildung gibt es auch noch die Ausbildung zum Begleithund, Therapiehund oder Besuchshund. Jede Ausbildung stellt an den Hund andere spezifische Ansprüche. Ziel der Therapiehundeausbildung ist die Therapieunterstützung eines Menschen aus medizinischer Sicht. Begleithunde erfreuen ältere Mitbürger in Altersheimen und Blindenhunde unterstützen sehbehinderte oder blinde Menschen im Alltag. Ein Hundesicherheitstraining kann sowohl im Einzelunterricht als auch im Gruppentraining stattfinden. Ein Hundetraining hilft Angst und Unsicherheit im Umgang mit dem Vierbeiner abzubauen, kann also auch therapierend wirken.

Die Kosten für ein professionelles Hundesicherheitstraining sind überschaubar. Sie beginnen bei ca. 25 Euro pro Stunde bis 599 Euro als Paketpreis für mehrere Trainingseinheiten. Es lohnt sich hier auf jeden Fall entsprechende Hundeschulen und Trainer zu vergleichen. Oft kommen hierzu noch die Fahrtkosten.

Share